Energieeffiziente Bauweise
Die massive, wärmegedämmte Bauweise ermöglicht sehr geringe Wärmeverluste. So entsteht eine Gebäudehülle, die den Anforderungen moderner Niedrigenergiehäuser gerecht wird.
Nachhaltig bauen – heute und für die Zukunft
Flexibel. Bezahlbar. Durchdacht.
Hausbausätze für energieeffiziente Wohnhäuser mit dauerhaft niedrigen Energiekosten – für den Selbstbau, mit Planung, Statik und fachlicher Baubegleitung.
Das Bausystem
isorast® ist ein modulares Schalungsbausystem für energieeffiziente, massive Betonhäuser. Die Elemente werden mit Beton verfüllt und bilden gleichzeitig die integrierte Wärmedämmung der Außenwände.
So entstehen langlebige, stabile Gebäude mit sehr guten Dämmwerten – ideal für den Selbstbau mit fachlicher Unterstützung.
Warum isorast®
Die massive, wärmegedämmte Bauweise ermöglicht sehr geringe Wärmeverluste. So entsteht eine Gebäudehülle, die den Anforderungen moderner Niedrigenergiehäuser gerecht wird.
Aufeinander abgestimmte Systemkomponenten geben dem Bauablauf eine klare Struktur – mit Spielraum für individuelle Grundrisse, Ausstattungen und Bauweisen.
Grundrisse, Bauform und Dachgestaltung lassen sich flexibel planen – mit bewährten Planungspartnern oder mit einem Architekten Ihrer Wahl.
Das System ist für den Selbstbau ausgelegt: Sie bauen mit, wir weisen Sie vor Ort ein und unterstützen Sie fachlich.
Die Wärme bleibt im Haus – die Heizung muss weniger nachliefern.
Die Hitze bleibt draußen, die Kühle drinnen – die Räume bleiben länger angenehm.
Beispiel aus der Praxis
Ein energieeffizientes Wohnhaus mit Einliegerwohnung und Büro, gebaut mit dem isorast® Bausystem. Im Durchschnitt der letzten 36 Monate lagen die Energiekosten bei 29,35 € im Monat.
Endenergiebedarf 6,67 kWh/(m²·a)
Primärenergiebedarf 12,01 kWh/(m²·a)
* Durchschnittlicher Energieverbrauch aus realem Betrieb. Abhängig von Nutzerverhalten, Gebäudeauslastung und Energiepreisen.
Heizen im Vergleich: durchschnittliche Einfamilienhäuser je Heizart laut Heizspiegel und die Wärmepumpe unseres Praxisbeispiels – gerechnet mit denselben Kosten pro Kilowattstunde wie im Heizspiegel.
Hochgerechnet aus den Werten oben, bei gleichbleibenden Energiepreisen – steigen die Preise, ist der Unterschied größer. Rechenweg in der Box darunter.
Verglichen werden nur die Heizkosten – beim Praxisbeispiel inklusive Warmwasser –, jeweils pro Quadratmeter und Jahr, damit unterschiedlich große Häuser vergleichbar sind.
Warum die Kilowattstunden so unterschiedlich sind: Wie viel Wärme ein Haus braucht, hängt vor allem vom Gebäude ab – von Dämmung, Bauweise und Fenstern. Die Kilowattstunden im Vergleich zeigen aber die eingekaufte Energie, und dazwischen steht die Heizung: Ein Öl- oder Gaskessel macht aus 1 kWh Brennstoff etwas weniger als 1 kWh Wärme, eine Wärmepumpe aus 1 kWh Strom etwa 3 bis 4 kWh Wärme, weil sie den Rest aus der Umgebungsluft holt. Bei Fernwärme wird die Wärme gemessen, die am Haus ankommt. Außerdem stecken Öl- und Gasheizungen im Durchschnitt eher in älteren, Wärmepumpen eher in neueren Häusern.
Deshalb ist der Vergleich Wärmepumpe gegen Wärmepumpe der aussagekräftigste: Gleiche Heiztechnik, gleiche Umwandlung – das durchschnittliche Wärmepumpen-Haus braucht 36 kWh Strom pro m², das Praxisbeispiel rund 8,1 kWh. Dieser Unterschied kommt also vor allem vom Haus selbst – von seiner Dämmung und Bauweise.
Warum das eher vorsichtig gerechnet ist: Die Wärmepumpe wird so bewertet, als käme ihr gesamter Strom aus dem Netz. Tatsächlich liefert die Photovoltaikanlage einen Teil davon selbst. Auf das ganze Haus gerechnet entsprächen 2,17 €/m² rund 538 € im Jahr bzw. 45 € im Monat allein fürs Heizen – real zahlt das Haus für alle Energie, einschließlich Haushaltsstrom, durchschnittlich 29,35 € im Monat: Im Jahr 2024 zum Beispiel erzeugte die Photovoltaikanlage (9,24 kWp) rund 9.200 kWh Strom. Rund 4.000 kWh davon wurden im Haus selbst genutzt, rund 5.200 kWh eingespeist und vergütet. Aus dem Netz kamen nur rund 1.800 kWh – rund 70 % seines Strombedarfs deckte das Haus also selbst.
Und der Energieausweis? Dort steht ein Endenergiebedarf von 6,67 kWh/m². Das ist ein unter Normbedingungen berechneter Bedarf, bezogen auf die Gebäudenutzfläche nach Energieausweis – die ist rechnerisch größer als die Wohnfläche. Rechnet man die gemessenen ca. 2.000 kWh auf diese Fläche um, liegen berechneter Bedarf und tatsächlicher Verbrauch praktisch gleichauf. Für den Vergleich mit dem Heizspiegel verwenden wir den gemessenen Verbrauch pro Wohnfläche, weil auch der Heizspiegel so rechnet.
Grenzen des Vergleichs: Die Werte des Praxisbeispiels sind Durchschnitts- bzw. Ablesewerte eines einzelnen Hauses; Verbrauch und Kosten hängen von Nutzerverhalten, Witterung und Energiepreisen ab. Die Heizspiegel-Werte sind Durchschnittswerte vieler Gebäude unterschiedlichen Alters.
Rund 250 Objekte haben wir mit Bauherren umgesetzt – und viele bauen ein zweites Mal mit uns: erst für sich selbst, später für die Kinder oder fürs eigene Gewerbe.
Was wir für Sie tun
Wir liefern durchdachte Hausbausätze auf Basis des isorast®-Bausystems. Alle Komponenten sind aufeinander abgestimmt und bilden die Grundlage für energieeffizientes Bauen mit Eigenleistung.
Auf Basis Ihrer Wünsche und der baulichen Rahmenbedingungen unterstützen wir die architektonische Planung und die statische Ausarbeitung. Dabei wird das Haus konsequent auf Energieeffizienz und Funktionalität ausgelegt.
Auch während der Umsetzung stehen wir beratend zur Seite. Klare Bauabläufe, technische Unterstützung und nachvollziehbare Schritte sorgen für Planungssicherheit beim Hausbau.
Von der Idee zum Bauplan
Grundriss, Gebäudeform und Statik richten sich nach Ihren Wünschen und dem Grundstück. Unsere Architekten und Statiker kennen die Besonderheiten des isorast®-Bausystems – ob bewährtes Hauskonzept als Ausgangspunkt oder ganz individuelle Lösung.
Gern helfen wir bei der Wahl eines passenden Architekten und begleiten Sie von der ersten Idee bis zur bautechnischen Zeichnung.
Bauablauf im Video
Von der gedämmten Bodenplatte bis zum Dach: So entsteht ein Haus mit dem isorast®-Bausystem – Schritt für Schritt.
Bauphase 1
Die Bodenplatte bildet die Grundlage jedes Gebäudes und spielt auch beim Niedrigenergiehaus eine wichtige Rolle. Durch eine gezielte Dämmung werden Wärmeverluste nach unten deutlich reduziert.
Im Video: das isoLohr®-Schalungssystem für gedämmte Bodenplatten – die zügige Montage der Schalungselemente und das anschließende Befüllen mit Beton.
Bauphase 2
Nach dem Gießen der Bodenplatte beginnt der Rohbau. Die Wände werden mit dem isorast®-Bausystem gestellt, mit Armierungseisen versehen und anschließend Schritt für Schritt mit Beton von maxit® verfüllt.
Das Video zeigt, wie durch die systematische Arbeitsweise der Rohbau innerhalb kurzer Zeit entsteht.
Bauphase 3
Ein gut gedämmtes Dach ist entscheidend, um Wärmeverluste zu minimieren. Dafür kommen mehrere aufeinander abgestimmte Dämmschichten zum Einsatz.
Das Video zeigt das Setzen des Dachstuhls und die fachgerechte Anbringung der Aufsparrendämmung.
Alle Bauschritte in Bildern ansehen
Die Videos werden erst nach Klick von YouTube geladen. Dabei werden Daten an Google übermittelt – mehr in der Datenschutzerklärung.
Gebaut mit isorast®
In über 30 Jahren sind mit uns rund 250 Objekte entstanden – vom Bungalow über Mehrfamilienhäuser bis zum Vereinsgebäude und Pool. Hier ein paar davon.
ca. 250Objekte gebaut
30+Jahre Erfahrung
Referenzhaus im Detail
Dieser Flachdach-Bungalow wurde mit dem isorast®-Bausystem errichtet. Die Nummern im Bild zeigen, was ihn so energieeffizient macht.
Fußbodenheizung mit Luft-Wasser-Wärmepumpe: 5 kW Heizleistung bei nur rund 1,2 kW Strombedarf.
Sorgt im Winter für zusätzliche Wärme und Atmosphäre – für die Beheizung des Hauses ist er nicht notwendig.
isorast®-Bauweise mit 37,5 cm Wandstärke und einem U-Wert von 0,12 W/(m²K).
30 Module à 320 Wp (ca. 9 kWp) auf dem Flachdach, dazu ein 13-kWh-LiFePO₄-Speicher für die Nacht.
Dreifachverglasung mit Ug = 0,7 W/(m²K) und Uw = 0,9 W/(m²K).
Betondecke mit 30 cm Dämmung und verschweißter Abdichtungsfolie.
Gedämmt mit isoLohr®-Schalungselementen, 10 cm Dämmstärke.
Gut zu wissen
Ein Niedrigenergiehaus hat einen besonders geringen Energiebedarf für Heizung, Warmwasser und Lüftung. Möglich wird dies durch eine gut gedämmte Gebäudehülle, effiziente Haustechnik und eine durchdachte Planung. Mit dem isorast®-Bausystem werden diese Anforderungen bereits konstruktiv erfüllt: Wände mit sehr niedrigen U-Werten, eine gedämmte Bodenplatte und ein gut gedämmtes Dach reduzieren die Wärmeverluste deutlich.
Ja – genau dafür ist der isorast® Hausbausatz gedacht. Als Bauherr bauen Sie mit: In der Regel stecken Sie die Wände und verfüllen sie mit Beton, nach einer Einweisung vor Ort und unter fachlicher Anleitung.
Das isorast®-System legt Sie bei der Heizung nicht fest. Wir empfehlen eine Fußbodenheizung mit Wärmepumpe – sie arbeitet mit niedrigen Vorlauftemperaturen besonders effizient. Weil ein gut gedämmtes Haus nur wenig Wärme braucht, kommen aber genauso Split-Klimageräte oder Infrarotheizungen in Frage. Dann entfällt der Wasserkreislauf im Fußboden. Welche Heizform es wird, entscheiden Sie.
Wir empfehlen sie sehr. Die Anlage sorgt rund um die Uhr für frische Luft im Haus, ohne dass Sie die Fenster öffnen müssen. Mit passendem Filter gelangen im Frühling deutlich weniger Pollen ins Haus – ein Plus gerade für Allergiker. Und im Winter wärmt die verbrauchte Raumluft die frische Zuluft vor, bevor sie hinausgeht: So geht beim Lüften kaum Wärme verloren. Auch unser Praxisbeispiel hat eine zentrale Lüftungsanlage mit Wärmetauscher und Pollenfilter.
Eine Photovoltaikanlage kann einen großen Teil des Strombedarfs decken, insbesondere für Haushaltsstrom und Wärmepumpe. In Verbindung mit einem Stromspeicher lässt sich der Eigenverbrauch weiter erhöhen.
Ja. Wir unterstützen Sie bei der Planung, der Auswahl eines geeigneten Architekten und begleiten den Bauprozess auf Basis des isorast®-Bausystems.
Beim Kaufpreis nicht – das sagen wir offen. Seine Stärken zeigen sich über die Jahre: dauerhaft niedrige Heizkosten, ein schneller Rohbau und viel Eigenleistung, die Lohnkosten spart. Auf der Baustelle ist Zeit bares Geld. Was das für Ihr Vorhaben bedeutet, besprechen wir gern in einer persönlichen Beratung.
Ihr Bauvorhaben
Erzählen Sie uns von Ihrem Vorhaben – gern auch mit Skizze oder Grundriss. Wir beraten Sie zu Hausbausatz, Planung und Materialbedarf und melden uns zeitnah.
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